Sonstiges · Neustadt/Süd

Vortrag: Kampfmittelbeseitigung von der Nachkriegszeit bis heute

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist die Kampfmittelbeseitigung in Nordrhein-Westfalen ein zentraler und andauernder Bestandteil des Bevölkerungsschutzes. Aufgrund der massiven Bombardierungen zahlreicher Städte und Industriegebiete sowie monatelangen intensiven Bodenkampfhandlungen befinden sich heute noch große Mengen an Kampfmitteln (unter anderem Bomben, Granaten und Munition) im Boden. Unmittelbar nach Kriegsende konzentrierten sich die Maßnahmen zunächst auf die Beseitigung akuter Gefahren und die Räumung von Trümmerflächen. In den folgenden Jahrzehnten wurden die Verfahren zunehmend systematisiert, digitalisiert und technisch weiterentwickelt. Heute umfasst die Arbeit des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) unter anderem die Auswertung historischer Luftbilder, die Sondierung und Ortung sowie die Bergung, Entschärfung und Vernichtung von Kampfmitteln. Auch mehr als 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gehen von Kampfmitteln, die im Boden verblieben sind, Gefahren aus. Sie machen regelmäßig Evakuierungen und umfangreiche Sicherungsmaßnahmen erforderlich.

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    Quelle: Stadt Köln