Sonstiges · Altstadt/Nord

Lunch Lectures

35 Literaturgeschichten – diesmal mit Maryam ArasMaryam Aras zeigt uns, warum sich John Dos Passos "USA-Triologie" auch noch über 90 Jahre nach ihrem Erscheinen sehr zeitgemäß und modern liest. Seine montageartigen Schreibweisen machen Gewaltgeschichte sichtbar und lassen ein großes Figurenpano­rama plastisch werden. das da ist die Mayflower die Yacht des Präsidenten und das da ist die Dolphin und da ist der alte Flusskreuzer Tippecanoe und da ist der Zollkutter und gerade fahren wir am Polizeiboot vorbei. John Dos Passos, "USA-Triologie", 1930 bis 1936 Maryam Aras ist Literaturkritikerin und Autorin und studierte Islamwissenschaft, Amerikanistik und Politologie. Sie kuratiert und moderiert Literaturveranstaltungen und arbeitet als Literaturvermittlerin persischsprachiger Lyrik und Prosa. Wissenschaftlich beschäftigt sie sich vor allem mit Postkolonialität und Rezeptionsmustern im deutschsprachigen Feuilleton. Sie ist Jurymitglied verschiedener Literaturpreise. Ihr literarischer Langessay "Dinosaurierkind" ist 2025 im­ Claassen Verlag erschienen und wurde unter anderem mit dem Kurt-Tucholsky-Preis ausgezeichnet. Die Lunch Lectures sind wieder da und gehen in die mittlerweile dritte Runde!Bei diesem Lesungsformat für Zwischendurch laden wir gemeinsam mit dem Literarischen Schreiben der Kunsthochschule für Medien (KHM) jeden zweiten Mittwoch Autor*in­nen aus der Region und darüber hinaus ein, um Bücher vorstellen, die sie besonders geprägt haben. Jede Veranstaltung ist also eine kurze und oft sehr persönliche Auseinandersetzung mit Texten aus den letzten 70 Jahren Literaturgeschichte. Von Klassikern bis zu fast vergessenen Schätzen ist so ziemlich alles dabei. Diesmal mit sprach­lichen Ausflügen in die dänische und irakische Lyrik, in US-amerikanische Prosa und ins Jelinekische. Wir fangen pünktlich um 13:15 Uhr an und nehmen uns dafür eine knappe Dreiviertelstunde Zeit. Dazu gibt es Stullen, Stühle und Streuobst. Wir freuen uns auf euch! Eine Veranstaltungsreihe des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) und dem Literarischen Schreiben der Kunsthochschule für Medien in Köln. Die Veranstaltungen werden gefördert von der Victor Rolff Stiftung sowie vom Rektorat der Kunsthochschule für Medien.

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